Willkommen beim Nachhaltigkeitsbericht

Wir von MAM achten darauf, welche Auswirkungen unser Tun hat: auf das Wohl der Babys, auf unsere MitarbeiterInnen und auf die Umwelt.

Um diese Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, entwickeln wir unsere Produkte mit dem Know-how unserer Stakeholder, stellen sie nur aus besten Rohstoffen her, unsere MitarbeiterInnen genießen überall Arbeitsbedingungen über die europäischen Standards hinaus und wir achten auf nachhaltige, umweltschonende Prozesse.

Wie ernst wir unsere ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung nehmen, möchten wir in diesem Bericht anhand der Frage „Wie entsteht ein MAM-Produkt“ verdeutlichen. Der Gesamtbericht wurde nach den Richtlinien GRI G4 erstellt und ist im Download-Bereich zu finden.

MAM in Zahlen

Seit fast vierzig Jahren hat sich MAM in einigen Ländern zum Marktführer in Sachen Babyartikel etabliert. Jedes Jahr werden weltweit fast so viele Schnuller, Fläschchen & Co. verkauft wie Frankreich Einwohner hat. Ein Einblick in beeindruckende Zahlen.

Vision und Werte

Wir bei MAM wollen die Welt mit unseren Fähigkeiten besser machen. Verantwortungsvoll und vorausschauend. Weil die Babys von heute die Eltern von morgen sind. – So lautet unsere CSR-Vision. Mehr Informationen zum MAM Verhaltenskodex finden Sie hier

In jede Handlung und in jede Entscheidung stecken wir so viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt, als ginge es um das wichtigste Baby der Welt – ob Produktion, Design oder die Auswahl der Lieferanten. Nur so können wir die höchste Qualität unserer Produkte sicherstellen.
Konzentration auf Kernprodukte: Wir produzieren nur das, was wir richtig gut können. Für eine Altersgruppe, die wir kennen: Babys im Alter von 0 bis 3 Jahren. Beruhigen, Stillen und Füttern sowie Mund- und Zahngesundheit – in diesen Bereichen sind wir zuhause. Da fühlen wir uns wohl und da wollen wir auch bleiben.
Entweder hübsch anzusehen oder funktional – zwischen diesen beiden Optionen mussten Eltern in den 1970er-Jahren wählen. Dann kam Peter Röhrig und entwickelte zusammen mit WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und DesignerInnen der Wiener Universität für angewandte Kunst einen Schnuller, der beides war. Seitdem stehen wir für hochwertigste Babyprodukte, die auch auf ihr Aussehen stolz sein können.
Wir sind stets darum bemüht, noch besser zu werden. Deshalb betreiben und fördern wir Forschung zu Babygesundheit und halten uns auf dem Laufenden, was die neuesten Fertigungstechniken, Materialien und Entwicklungen in der Branche betrifft.
Ein Kinderarzt weiß am besten, warum Babys Bauchschmerzen haben. Eine Entwicklungspsychologin hat Erfahrung mit Kindern, die das „S“ anders aussprechen als die anderen. Eltern stellen den Prototyp im Alltag auf die Probe. – In unseren Produkten verschmelzen Leidenschaft, Wissen und Erfahrung von ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen, Hebammen, StillberaterInnen, Eltern, TechnikerInnen, anerkannten DesignerInnen und weiteren ExpertInnen, die nach Bedarf hinzugezogen werden.
Unser Erfolg hängt an den Menschen, die bei uns und mit uns arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass Menschen, die in der Früh gerne in die Arbeit kommen, mit viel mehr Liebe und Leidenschaft bei der Sache sind – und das spürt man in den Schnullern, Fläschchen & Co. und der Kommunikation mit den KundInnen. Expansion um jeden Preis kommt bei uns nicht infrage – wir setzen auf sichere Arbeitsplätze mit hohem Wohlfühlfaktor. Auch Standorte, die nicht in Europa liegen, werden nach europäischen Standards geführt.
Babys sind die kritischsten KundInnen. Wenn ihnen etwas nicht passt, sind die Eltern die Ersten, die das zu spüren bekommen. Aber sie merken auch, wenn ihnen etwas richtig gut passt. Diese Momente sind für viele KundInnen so besonders, dass sie sie mit uns teilen oder sogar selbst zu richtigen MAM-BotschafterInnen werden – was könnte uns mehr in unserem Tun bestätigen?
Eltern sein ist die wichtigste Aufgabe der Welt, weil die Babys von heute unsere Zukunft sind. Und um den Babys eine großartige Zukunft zu ermöglichen, setzen wir bei MAM all unsere Fähigkeiten ein: Mit einer verantwortungs-vollen Arbeitsweise achten wir nicht nur darauf, dass die Produkte hochwertig, sicher und praktisch sind, sondern arbeiten in allen Produktionsschritten sorgfältig, schonen die Umwelt und erhalten die Natur noch für lange Zeit so, wie sie ist.

Partnerarbeit

Gute Beziehungen zu unseren Stakeholdern sind in allen Bereichen wichtig – von der Produktentwicklung bis zu Herstellung, Vertrieb und Verkauf. Um weiterhin so aktiv mit Eltern, ÄrztInnen, Lieferanten & Co. zusammenzuarbeiten, pflegen wir unsere Kontakte und ergänzen sie stets um neue.

Medizinischer Experte

„Ich weiß, was Babys gesund hält. Das hilft euch bei der Produktentwicklung. Ich profitiere dafür von euren Forschungen und Entwicklungen.“

Eltern

„Unser Baby ist uns das Wichtigste. Wir wollen für sie nur das Beste – hochwertig, praktisch, sicher. Ihr erfahrt unsere Wünsche und verbessert damit die Produkte.“

Lieferant

„Wir brauchen uns gegenseitig und arbeiten zusammen. Ich produziere zum Teil mit euren Werkzeugen.“

Hebamme

„Ich berate, unterstütze und weiß, was Babys und Mütter brauchen. Ich gebe euch Feedback zu euren Produkten, ihr unterstützt mich mit Schnullern & Co.“

Handelspartnerin

„Wir können uns aufeinander verlassen. Ihr stellt sorgfältig Ware her und liefert verlässlich.Wir kümmern uns um den Verkauf“

Mitarbeiterin

„Arbeitsklima bedingt Arbeitseifer. Bei MAM fühle ich mich wohl und arbeite deshalb freudig und engagiert. Dadurch entstehen hochwertige Babyartikel.“

Scheitern und Schaffen

Wer ein perfektes Produkt schaffen will, muss auch scheitern können. Für den MAM-Perfect haben unsere TechnikerInnen zahlreiche Ideen erarbeitet und wieder verworfen, Saugerformen skizziert und 3D-Prototypen gedruckt. Hier ein Überblick.

Es begann mit einem Stift und einem leeren Blatt Papier. Thomas Rohacek, Leiter der Produktentwicklung bei MAM, erstellte dann die ersten Schnullerskizzen. Viele davon landeten zuerst im Müll. „Man muss geduldig sein. Um ein erfolgreiches, serienreifes Produkt zu schaffen, muss man viel probieren!“, wusste er. Also zeichnete er weiter und erfand den besonders dünnen Saugerhals. Aus seinen Entwürfen baute man später 3-D-Prototypen aus Kunststoff, Designer entwarfen verschiedene Schnullerschilder. Insgesamt dauerte der Prozess vier Jahre lang. Doch 2010 war es geschafft: Seitdem ist der MAM-Perfect mit seiner exklusiven Form in unterschiedlichen Farben und mit vielen Motiven im Handel!

Von der Idee zum Produkt

Bis ein MAM-Produkt tatsächlich zu unseren Babys gelangt, bedarf es vieler Schritte: MitarbeiterInnen diskutieren, Stakeholder bringen ihr Know-how ein, man perfektioniert etwa die Form und feilt am Design. Wir haben den Prozess für Sie grafisch dargestellt.

Eine Idee braucht viele Köpfe

Bei der Entwicklung des MAM Perfect ging es darum, einen Schnuller herzustellen, der einerseits dem Bedürfnis der Eltern nach einem langlebigem, optisch ansprechendem Produkt und andererseits den Forderungen der MedizinerInnen nach kieferschonenden Alternativen entgegenkam. Deshalb entwickelten wir ihn gemeinsam mit unseren Stakeholdern. Hier kommen einige zu Wort.

Unfallfrei durch den Babyalltag

Normen werden bei MAM nicht nur eingehalten, sondern übertroffen: Unsere Produkte sind etwa schon lange frei von Bisphenol (BPA), wir verwenden weder PVC noch Phthalate. Peter Röhrig erzählt, warum uns das so wichtig ist.

Firmengründer Peter Röhrig entwickelt die Sicherheitsnormen auf EU-Ebene seit 25 Jahren maßgeblich mit.

Sie dürfen nicht leicht durchzubeißen, zu verschlucken oder zerbrechlich sein. Außerdem müssen sie aus sauberen und sicheren Materialien hergestellt und Gebrauchs- und Gefahrenhinweise müssen jedem Produkt beigelegt werden. Sicherheitsnormen definieren diese Anforderungen – die europäischen sind die strengsten weltweit.
Die Regelwerke werden von der europäischen Normungskommission im Fachbereich „Child use and care articles“ definiert, die es seit 25 Jahren gibt. Ich war von Anfang an dabei. Sie besteht aus wissenschaftlichen MitarbeiterInnen staatlicher und privater Labors, Mitgliedern von Konsumentenorganisationen, Produktherstellern und MitarbeiterInnen aus der Normung.
Wir sehen uns die bestehenden Normen und Unfallberichte aus Krankenhäusern an, dann erstellen wir eine Risikoanalyse. Auf chemischem und toxikologischem Gebiet halten wir uns an die Erkenntnisse der EFSA, der Behörde für Lebensmittelsicherheit, der amerikanischen Food and Drug Administration und an die REACH-Verordnung zum Schutz vor Chemikalien. Daraus machen wir fest, wie ein Produkt getestet werden muss.
Die Norm für Schnuller-Bänder: Früher haben Eltern einfach Schnüre an die Schnuller gebunden. Das führte zu Todesfällen durch Strangulation. Wir haben daraufhin Schnuller-Clips entwickelt, deren Bänder maximal 220 mm lang sind – eine Länge, die sicher und praktikabel ist. Das ist nun 15 Jahre her und es gab seither keinen einzigen Todesfall.
Wir beschäftigen uns intensiv mit Inhaltsstoffen. Ein frühes Beispiel ist die BPA-freie MAM-Flasche, die wir 2002 auf den Markt gebracht haben, als BPA in Babyflaschen noch gar nicht verboten war.
Bei Babyartikeln ist Sicherheit essenziell, denn es geht um das Wichtigste, das wir haben – unsere Kinder. Durch gute Standards schützen wir sie vor Gefahren. Das ist für mich der beste Grund, aktiv zu bleiben. Wir konnten in den letzten 25 Jahren die Unfälle mit Babyprodukten auf ein Minimum reduzieren – darauf bin ich sehr stolz!

Logistik

„Wir produzieren nur so viel wie nötig“
Im ungarischen Vaskeresztes werden unsere MAM-Produkte zusammengesetzt, verpackt und weltweit versandt. Das Team sorgt dabei für eine intelligente Logistik, die Umwelt und Ressourcen schont.

Eine Frage hätte ich noch

Sicherheit für ihr Baby – das ist das Thema, das unsere KonsumentInnen am meisten bewegt. Im Jahr 2014 beantwortete MAM rund 16.000 ihrer Fragen. Hier ein paar besonders häufige …

Silikone sind aus Silizium und Sauerstoff aufgebaut. Ihre Struktur ist der von Quarz sehr ähnlich. Die von MAM verwendeten Silikone werden intensiv getestet und entsprechen allen Normen. Auch bei starkem Gebrauch bleiben sie sauber und hygienisch. Im Gegensatz zu Saugern aus Latex altern die Silikonnuckel nicht. Dafür ist Silikon aber nicht ganz so bissfest und etwas weniger elastisch als Latex. Wofür Sie sich entscheiden, hängt vielleicht auch von den Vorlieben Ihres Babys ab.
Latex ist ein natürlicher Rohstoff, der aus Kautschukbäumen gewonnen wird. Wir verwenden dafür frischen Naturkautschuk direkt aus Thailand, der auch gleich in unserem Werk vor Ort zu Saugern verarbeitet wird. Unser thailändisches Werk erfüllt die europäischen Standards – und zwar nicht nur in Sachen Hygiene und Produktsicherheit, sondern auch was die Arbeitsbedingungen der MitarbeiterInnen betrifft.
Unsere Beißringe werden intensiv auf Widerstandsfähigkeit getestet. Das Produkt wird im Normalfall also gar nicht leck. Wenn doch, wäre das aber auch kein Problem, denn die Flüssigkeit im Ring ist destilliertes Wasser. Selbst wenn ein Baby den gesamten Inhalt verschlucken würde, wäre das nicht gesundheitsgefährdend. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass wochenlanger Konsum von destilliertem Wasser schädlich sein kann, nicht aber die einmalige Einnahme von 15 Gramm.
MAM-Produkte kommen schon immer ganz ohne PVC und damit ohne Phthalate aus. Diese werden gebraucht, um das PVC weich zu machen. Partikel davon können sich aber lösen und werden vom Körper aufgenommen. Ob sie tatsächlich giftig sind, darüber streiten sich die Studien. Tatsache ist, dass nichts in Babys Körper sollte, außer natürliche Nahrung. Deshalb haben wir bei MAM-Produkten noch nie Phthalate eingesetzt
Nein. Der umstrittene Stoff heißt Bisphenol A oder kurz BPA. Er wird gebraucht, um Polycarbonat (PC) herzustellen, eine Plastikart, die für Lebensmittelverpackungen, Plastikgeschirr und Babyflaschen vielfach verwendet wird. Allerdings lösen sich Spuren des BPA nach und nach aus dem Plastik und werden vom Körper aufgenommen. Weil etliche ExpertInnen ein erhöhtes Krebsrisiko, Störungen des Hormonsystems und des Gehirns sowie Diabetes und Herzschäden befürchten, wird BPA in immer mehr Ländern verboten. Was auch immer beschlossen wird: alle MAM-Produkte sind schon seit vielen Jahren BPA-frei.

Auf Herz, Nieren und Reißfestigkeit

Sie werden verdreht, gequetscht, verbrüht und anderwertig malträtiert: 
Bevor sie in Babymund und -hand gelangen dürfen, durchlaufen MAM-Produkte 
eine Serie von Tests.

MitarbeiterInnen-Benefits

Nicht nur an den Produktionsstandorten in Ungarn und Thailand bieten wir von MAM den MitarbeiterInnen über das Gehalt hinaus zahlreiche Vorteile.

Ungarn

In Vaskeresztes können MAM-MitarbeiterInnen Massagen sowie Schwimmbad und Fitness Center im Ort nutzen, an Sprachkursen teilnehmen und werden vom Betriebsarzt betreut: Vorsorge-, Augenuntersuchungen, Mammografien und Impfungen sind gratis. Bei privaten Problemen gibt es finanziellen oder Rechtsbeistand. Ein Werksbus bringt sie zur Arbeit.

HU Benefits
TH Benefits

Thailand

In Hat Yai sind unsere MAM-MitarbeiterInnen und ihre Angehörigen zusatzversichert und erhalten jährlich eine Vorsorgeuntersuchung. Sind sonstige Arztbesuche notwendig, bezahlen wir diese. Für ihre Kinder übernehmen wir bis zum 4. Lebensjahr mehr als die Hälfte der Betreuungsgebühren und unterstützen ihre Ausbildung vom betriebsinternen Kindergarten bis zur 12. Schulstufe. MAM-MitarbeiterInnen haben zudem mehr Urlaubstage als in Thailand üblich.

Global Sozial

Internationales Engagement: Auch außerhalb des Unternehmens unterstützt MAM viele soziale Einrichtungen auf der ganzen Welt.

MAM-MitarbeiterInnen am Wort

Das Wohl der Babys, die mit unseren Produkten in Kontakt kommen, ist unser höchstes Gut. Ebenso wichtig sind uns aber jene Menschen, die an der einwandfreien Herstellung beteiligt sind: unsere MitarbeiterInnen an den Produktions- sowie an den Bürostandorten. Warum es Ihnen bei uns gefällt, erzählen sie hier.

MAM fördert Forschung

Wir tauschen uns laufend mit Ärzten, Hebammen, Wissenschaftern, Entwicklungspädagogen und anderen Fachleuten aus, unterstützen ihre Arbeit und bereiten ihr Wissen gut verständlich auf. Gemeinsam mit ihnen starten wir aber auch eigene Forschungsinitiativen im Bereich Babygesundheit. Ein Überblick.

ICMRS

Bereits im Jahr 1996 haben wir die Gründung der International Children Medical Research Society (ICMRS) initiiert und unterstützt. Die Gesellschaft forscht unabhängig zum Thema Babygesundheit, ihren Sitz hat sie in Wollerau in der Schweiz. Von MAM – aber auch von anderen Unternehmen – erhält sie Forschungsaufträge. Die Ergebnisse der Untersuchungen nutzen wir, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und unsere Produkte zu verbessern.

Gegen Plötzlichen Kindtod

Besonders am Herzen liegt uns das Thema SIDS (Sudden Infant Death Syndrome). Internationale Studien haben ergeben, dass der Schnuller beim Einschlafen – neben anderen wichtigen Maßnahmen – das Risiko des Plötzlichen Kindstods reduziert. Daher arbeiten wir gemeinsam mit internationalen Forschern laufend daran, unsere Produkte diesbezüglich zu verbessern. Außerdem haben wir 2014 die „Silver Sponsorship“ für die International Conference on Stillbirth, SIDS and Baby Survival übernommen.

Gesund im Mund

Bereits seit einigen Jahren engagieren wir uns durch Forschungsförderung und unterschiedliche Projekte für das Thema Mundgesundheit von Kindern. Lesen Sie dazu das Interview von Dr. Yvonne Wagner. Mehr zum Thema Zahngesundheit erfahren Sie hier.

Interview mit Dr. Wagner

Gesundheit spielt bei Babys und Kleinkindern eine wichtige Rolle. Dr. Yvonne Wagner, Zahnärztin und Spezialistin für Präventive Zahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde, spricht über zwei Forschungsprojekte zur Mundgesundheit und die Zusammenarbeit mit MAM.

Dr. Yvonne Wagner ist Zahnärztin und Spezialistin für Präventive und Kinder-Zahnheilkunde

Wir wollen frisch gebackene Eltern unabhängig von ihrer sozialen Schicht für das Thema Babygesundheit sensibilisieren.
SozialarbeiterInnen und Hebammen besuchen Familien mit Neugeborenen, vermitteln wichtiges Basiswissen und beraten. Das betrifft natürlich auch die Mundhygiene: Zähneputzen, Stillen und Flaschenernährung oder Fluoride. Das ist wichtig, denn frühkindliche Karies ist eine der weltweit häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindesalter.
Die waren erstaunlich: Die 512 Kinder im Programm – die regelmäßig zum Zahnarzt gingen – wiesen eine signifikant bessere Mundgesundheit auf als andere. Nur 1,3 Prozent hatten Karies, bei nicht-teilnehmenden Kindern waren es 17,3 Prozent.
MAM ist bereits seit 2008 an Bord, als ich Zahnbürsten und Infomaterial für unsere ersten Eltern-Kind-Kurse angefragt habe. Seit 2012 hat MAM die Schirmherrschaft übernommen und finanziert das Präventionsprogramm in Jena.
Ja, wir untersuchten 86 Kinder. Einige wurden vom bisherigen Schnuller auf den MAM Perfect umgestellt, einige haben ihren ursprünglichen behalten, wieder andere wurden vollständig von ihm entwöhnt.
Die Ergebnisse sind bis jetzt vielversprechend: Es deutet darauf hin, dass der besonders dünne Saugerhals weniger nachteilige Auswirkungen auf die Zahnstellung hat als herkömmliche Schnuller. Natürlich ist es am besten, den Schnuller abzugewöhnen. Viele beginnen dann aber mit dem Daumenlutschen, was noch wesentlich nachteiligere Auswirkungen hat.
Ich war beeindruckt, dass sich MAM den aufwändigsten Studienstandard ausgesucht hat: Die Kinder wurden über einen längeren Zeitraum hinweg untersucht. Wir haben mit Gruppen gearbeitet und unterschiedliche Grade von Zahnfehlstellungen verglichen.

Auf kleinem Fuß

Der CO2-Fußabdruck gibt an, wie stark die ökologischen Auswirkungen bei Herstellung und Verwendung sind. 98 Prozent des CO2, das rund um den Produktlebenszyklus unserer Anti-Colic-Flasche bei einer täglichen Verwendung über einen Zeitraum von 6 Monaten anfällt, entsteht bei der Verwendung. Das entspricht den Punkten Erwärmung, Reinigung und Sterilisation. Nur 2% entfallen auf Rohstoffe, Produktion, Verpackung, Transport und Entsorgung.

Energiespartipps

Mit der MAM Anti-Colic-Flasche können Sie im Vergleich zu herkömmlichen Babyflaschen bis zu 80 Prozent Energie einsparen! Wenn Sie sich bei Erwärmung, Reinigung und Sterilisation an unsere Empfehlungen halten ...

Kunst durch Upcycling

Studierende der Universität für angewandte Kunst in Wien bekamen beim MAM-„2nd Life“-Wettbewerb zahlreiche Schnuller – und eine Aufgabe: Die Jungdesigner sollten daraus etwas ganz Neues schaffen.

Bitte nicht wegschmeißen!

Sogar alte MAM-Schnuller sind einfach viel zu schade, um im Müll zu landen – wie die Studierenden der Universität für angewandte Kunst in Wien bewiesen. Sie verarbeiteten sie zum Beispiel zu Griffen für eine Kommode, bastelten aus ihnen ein Mobile, Lampen oder eine Obstschale. Lassen Sie sich von den fertigen Kunstwerken inspirieren. Und wer selbst Lust bekommt, findet auf unserer Website Basteltipps und Anleitungen, damit die Meisterwerke auch gelingen.