Antikorruption: Verhaltenskodex und ethisch richtiges Handeln

Klare Regeln. Wir haben einen Verhaltenskodex und ein Antikorruptions-Programm ins Leben gerufen. Über all dem stehen außerdem die Menschenrechte – selbstverständlich auch in unseren Produktionsstätten in Thailand.

Stellen Sie sich vor, Sie sind MAM-­MitarbeiterIn und bekommen zu Weihnachten von einem potenziellen Geschäftspartner einen Laptop geschenkt. Dürfen Sie ihn behalten? Auch, wenn aus dem Geschäft gar nichts wird? Oder fällt das schon unter Bestechung? Mit Fragen wie diesen befassen wir uns intensiv. Denn neben nachhaltigem Wirtschaften, Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit legt MAM besonderen Wert auf ethisch richtiges Verhalten. 

Um ein solches gewährleisten zu können, gibt es unseren Verhaltenskodex: Er basiert auf den zehn Prinzipien des Globalen Paktes der Vereinten Nationen und ist Teil unserer CSR-Philosophie. Nicht nur alle MitarbeiterInnen in allen MAM-Ländern müssen ihn befolgen – er gilt auch für unsere Lieferanten. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sie sich, ihre MitarbeiterInnen fair zu entlohnen, bei allem, was sie tun, auf die Umwelt zu achten und vieles mehr. 

Aber das ist noch nicht alles. 2017 starten wir bei MAM mit der Umsetzung unseres Antikorruptions-Programms – obwohl wir im Berichtszeitraum 2015 und 2016 nicht mit Korruptionsfällen konfrontiert waren. Dabei geht es um Regeln für Geschenke wie den oben erwähnten Laptop, Reisekosten, den Umgang mit Behörden und andere wichtige Aspekte, die unsere Anti­korruptions-Kultur festigen sollen. Wir planen Trainings mit MitarbeiterInnen, durch die auch unser Verhaltenskodex weiter konkretisiert wird. Außerdem sollen sich Ethik-Beauftragte bei MAM laufend um das Thema kümmern und als erste Ansprechpersonen bei ­Korruptionsverdacht fungieren. In ­Sachen Verantwortung verstehen wir eben keinen Spaß. CSR hatte, hat und wird für uns auch in Zukunft höchste Priorität haben.

Ihre

Susanna Wagner

PS: Den Laptop hätten Sie als ­MAM-­MitarbeiterIn übrigens nicht ­annehmen dürfen. Es würde sich um ein Geschenk mit zu hohem Wert handeln.