Corporate Volunteering: Charity-Aktionen bei MAM

11 Länder, unzählige Projekte. Rund um den Globus setzen sich unsere MitarbeiterInnen für jene ein, die auf Hilfe angewiesen sind. Auch 2016 war wieder ein starkes Charity-Jahr – und zwar mit Bonus: Für jede gemeinnützige Initiative gab es einen weiteren Zuschuss von 500 Euro von der MAM-Zentrale an die Charity-Organisationen. Aus den MAM-Ländern haben uns Projektberichte erreicht.

Griechenland

2016 war ein besonderes Jahr für uns: Einerseits feierte MAM seinen 40. Geburtstag – ein Grund zur Freude. Auf der anderen Seite stellte uns die Flüchtlingskrise vor große Herausforderungen. An allen Ecken und Enden wurde Hilfe benötigt. Wir dachten uns: Warum nutzen wir nicht unser Jubiläum, um geflüchteten Menschen zu helfen? 

So entstand die Idee für unsere Facebook-Aktion: Im November veranstalteten wir ein Gewinnspiel auf unserer Facebook-Page, bei der 40 unserer Fans ein 40-Jahre-Geburtstagspaket gewinnen konnten. Aber nicht nur das: Jede Reaktion auf dieses Posting – ob Like, Share oder Kommentar – bedeutete Hilfe für geflüchtete Kinder. Nach Ablauf der Gewinnspielfrist gab es 2.200 Reaktionen. Für uns bedeutete das: Wir spenden MAM-Produkte im Wert von 2.200 Euro an das Rote Kreuz, das sich um Kinder in Flüchtlingsheimen kümmert. Das Rote Kreuz war dankbar für all die Beißringe, Trinkfläschchen, Zahnbürsten und anderen dringend benötigten Produkte für Babys und Kleinkinder. Und wir freuten uns, dass wir sinnvolle Hilfe leisten konnten.

Österreich/Ungarn

So viele Menschen kamen in den letzten zwei Jahren aus Kriegsgebieten nach Österreich! Wie so viele andere wollten auch wir etwas beitragen. Nachdem wir uns im Jahr zuvor auf die damals so dringend notwendige Ersthilfe konzentriert hatten, wollten wir diesmal etwas von Bestand schaffen. Wir erfuhren, dass es in Baden bei Wien ein Haus gab, in dem der Diakonie Flüchtlingsdienst seit Februar 200 Geflüchtete – darunter auch unbegleitete Minderjährige und Familien mit kleinen Kindern – betreute. Dieses Paul-Weiland-Haus hat auch einen Garten. Einen Spielplatz könnten wir doch bauen, dachten wir uns – um Raum zum Spielen für all die Kinder zu schaffen, die nun dort leben. Dazu brauchten wir allerdings Hilfe. Und die bekamen wir vom Spielplatz­hersteller Linsbauer. 

An einem milden Oktobertag war es dann so weit: KollegInnen reisten aus Wien, Siegendorf und Ungarn an – mit Kleidung, Decken, Spielsachen, Hygieneartikeln, Starter-Sets für die schwangeren Frauen im Haus und ganz viel Motivation. Zuerst schnitten wir Schlingpflanzen und jäteten Unkraut, dann bauten wir zusammen mit den Profis Stück für Stück den Spielplatz auf: Sandkasten, Rutsche, Vogelnestschaukel und Co. Am Ende dieses Corporate Volunteering Days hatte sich der Garten, der wenige Stunden zuvor noch so wild gewesen war, in eine kleine Spieloase verwandelt. Die BewohnerInnen des Hauses freuten sich sehr und waren unheimlich dankbar. Wir wurden sogar belohnt: Ein syrischer Koch, dessen Restaurant in Aleppo dem Krieg zum Opfer gefallen war, verwöhnte uns mit den leckersten Speisen aus seiner Heimat. Ein toller Tag, von dem alle etwas hatten!

USA

Im Bundesstaat New York lässt es sich wirklich gut leben. Leider haben nicht alle Menschen dieselben Möglichkeiten. Wer richtig arm ist, steht mit der Deckung von Arztkosten und den Bedürfnissen eines schwerkranken Kindes neben der eigenen beruflichen Tätigkeit vor ziemlichen Herausforderungen.

In Zeiten wie diesen sind Einrichtungen wie das Blythedale Children’s Hospital ein wahrer Segen. Das auf Pädiatrie spezialisierte Krankenhaus hat nicht nur über 120 Jahre Erfahrung in der Versorgung von Notfällen. Es hat auch einen hervorragenden Ruf, wenn es um die Entwicklung von besonders innovativen Behandlungskonzepten für die kleinen PatientInnen geht. Über 2.500 Kinder und Familien werden dort jährlich betreut, behandelt und getröstet. Das Blythedale leistet Unglaubliches – daher beschlossen wir, mitzuhelfen: An unserem Corporate Volunteering Day im Herbst gingen wir den ÄrztInnen und PflegerInnen bei ganz alltäglichen Aufgaben zur Hand. Was wir an jenem Tag erlebten, bewegte uns zutiefst. Die kleinen Buben und Mädchen zeigten uns, was Mut bedeutet. Ihre Dankbarkeit berührte uns. Das Personal ist mit großem Herzen und viel Verstand für die Kinder und ihre Eltern da, die mit Krankheit und Armut kämpfen. Unser Beitrag war zwar nur ein ganz kleiner. Aber die Erfahrung führt uns vor Augen, wie schön es ist, in der privilegierten Lage zu sein, helfen zu können. Danke an dieser Stelle an alle engagierten KollegInnen!

So haben die MAM-MitarbeiterInnen aus den anderen Ländern geholfen

  • Brasilien: Sachspenden und ­Sammelaktionen für Menschen aus ärmlichen Verhältnissen   
  • Deutschland: Statt Weihnachts­geschenken Spenden an die Deutsche Kinderkrebshilfe 
  • Frankreich: 16.000 Euro Spenden für PREMUP (Forschung zur Frühgeborenen-Gesundheit)  
  • Schweden: Statt Weihnachtsgeschenken Spenden an UNHCR  
  • Schweiz: Sachspenden für die Opfer des Erdbebens in Italien im August 2016 
  • Thailand: Spendensammeln für die Ben Mae Marm School, ein Projekt der Thai Austrian Society
  • UK: Spenden u. a. für CLAPA, eine karitative ­Organisation, die sich für Menschen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte einsetzt
  • Ungarn: Sach- und Geldspenden für die Renovierung eines Kindergartens