Forschung: Studie über den MAM Perfect

Der MAM Perfect reduziert im Vergleich zu konventionellen Schnullern das Risiko für Zahn- und Kieferfehlstellungen und hilft bei der Schnuller-Entwöhnung. Das ist nun wissenschaftlich bewiesen.

Die 12-monatige Studie wurde mit 86 ­Kindern im Alter von 16 bis 24 ­Monaten durchgeführt, die bereits an Zahnfehlstellungen litten. Sie wurden per Zufallsprinzip in drei Gruppen ­aufgeteilt. Gruppe 1 wechselte auf den MAM Perfect, Gruppe 2 blieb beim bisherigen Sauger und Gruppe 3 sollte im Laufe der Studie vom Schnuller entwöhnt werden. Im Studienzeitraum ­wurden die Kinder alle drei Monate genau untersucht. 

Gut fürs Gebiss

Die Abgewöhnung vom Schnuller ist für die Zahnentwicklung am günstigsten. Wenn dies nicht gelingt, ist das Risiko von Fehlstellungen wie offenem Biss und Überbiss bei der Verwendung sehr dünner, flexibler Schnuller geringer als bei herkömmlichen. Die Schnuller-­Entwöhnung ist aber oft nicht einfach. Viele Kleinkinder steigen auf Daumen­lutschen um – mit entsprechend ­ungünstigen Folgen für Zähne und ­Kiefer, wie zahlreiche Studien klar belegen. So konnten während dieser Studie sechs Kinder nicht erfolgreich vom Schnuller entwöhnt werden, drei begannen zudem mit dem Daumen­lutschen. Auch hier kann der MAM ­Perfect helfen: Er erleichtert die schrittweise Entwöhnung. Diese sowie auch andere Untersuchungen zeigten, dass der MAM Perfect die ­Gebissentwicklung positiv unterstützt.

Die wichtigsten ­Studienergebnisse

  • Mit dem MAM Perfect verringert sich das Risiko von Zahnfehlstellungen wie Überbiss (Overjet) und offenem Biss.
  • Der MAM Perfect mit 94 Prozent Sauger-Akzeptanz (Marktforschung 2010–2014, getestet mit 1.236 Babys) bietet sich als Alternative zu konventionellen Schnullern an, die sich aufgrund ihres deutlich dickeren Saugerhalses nachteilig auf Zahn- und Kieferentwicklung auswirken können.
  • In der Abschlussuntersuchung zeigte sich, dass der MAM Perfect bei horizontalem Überbiss ebenso wirkungsvoll ist wie die vollständige Abgewöhnung.